Es gibt einen Grund, warum Bewegtbild funktioniert, wo Texte an Grenzen stoßen: Man sieht die Leute. Man hört, wie jemand über seine Arbeit spricht, sieht die Halle, die Maschinen, den Umgang miteinander. In dreißig Sekunden entsteht ein Eindruck, für den eine Broschüre drei Seiten braucht und trotzdem blass bleibt. Wir produzieren Imagefilme und Imagevideos für Betriebe in der Region: mit euren Leuten, an eurem Standort, in einer Sprache, die zu euch passt.
Ein Imagefilm zeigt nicht ein einzelnes Produkt, sondern das Unternehmen dahinter. Wofür ihr steht, wie ihr arbeitet, wer bei euch die Dinge in die Hand nimmt. Er verkauft nicht direkt, sondern schafft Vertrauen, und genau das ist bei erklärungsbedürftigen Leistungen oft die wichtigere Währung. Abzugrenzen ist er von zwei weiteren Begriffen: Ein Produktvideo erklärt eine konkrete Sache, ein Werbespot will in wenigen Sekunden zum Kauf bewegen. Der Imagefilm liegt dazwischen und wirkt länger. Ob ihr ihn Imagefilm, Imagevideo oder Unternehmensfilm nennt, macht dabei keinen Unterschied, gemeint ist dasselbe.
Unsere Stärken 💪
Wenn Kamera, Licht und Team ohnehin vor Ort sind, lohnt es sich, den Tag voll auszunutzen. Wir planen Drehtage deshalb von vornherein auf Mehrfachverwertung: den Hauptfilm für Website und Messe, dazu kurze Schnittfassungen für Social Media im Hochformat, einzelne Statements der Mitarbeitenden und Aufnahmen für Anzeigen. Aus einem Tag entsteht so Material, das monatelang trägt, statt eines einzelnen Films, den nach dem Livegang alle wieder vergessen. Rechne es einmal durch: Ein einzelner Film, der zweimal im Jahr auf der Messe läuft, ist eine Ausgabe. Derselbe Drehtag, aus dem zwölf Beiträge, drei Anzeigen und ein Recruiting-Video entstehen, ist eine Investition. Genau deshalb fragen wir vor dem Dreh nicht nur, was der Film zeigen soll, sondern auch, wo er im nächsten Jahr überall auftauchen wird.
Die meisten Firmenvideos scheitern nicht an der Kamera, sondern an der Länge. Zehn Minuten Betriebsgeschichte, Gründungsjahr, Maschinenpark, jede Abteilung einmal durch. Nach neunzig Sekunden ist der Zuschauer weg, und zwar genau der, den du erreichen wolltest. Wir fragen deshalb vor jedem Dreh: Was soll jemand denken, wenn der Film zu Ende ist? Meistens gibt es darauf genau eine Antwort, und die bestimmt alles Weitere. Ein Film für Kunden zeigt, wie ihr arbeitet und warum man euch vertrauen kann. Ein Film für Bewerber zeigt das Team und den Alltag. Beides in einen Film zu pressen, schwächt am Ende beide Botschaften. Lieber zwei kurze Filme aus einem Drehtag als einer, der alles will und nichts trifft.
Am Anfang steht die Konzeption, und die entscheidet mehr über das Ergebnis als jede Kameratechnik. Wir klären, wofür der Film gebraucht wird und wer ihn sehen soll, denn ein Messefilm braucht einen anderen Aufbau als ein Video, das auf Instagram in drei Sekunden überzeugen muss. Daraus entsteht ein Konzept mit klarer Struktur: wer wann was sagt, was gezeigt wird, wie der Film beginnt und endet. Keine sechzigseitige Regieanweisung, sondern ein Plan, mit dem am Drehtag alle wissen, was passiert. Am Drehtag selbst sind wir mit kleinem Team da, damit der Betrieb weiterlaufen kann. Wir drehen dort, wo gearbeitet wird, und stören so wenig wie möglich. Danach kommt der Schnitt, du siehst eine erste Fassung, wir arbeiten deine Anmerkungen ein, in der Regel reichen ein bis zwei Runden.
Hall of Fame 🏛️
Die häufigste Sorge im Vorfeld: „Ich kann das nicht, ich rede nicht gut vor der Kamera.” In fast allen Fällen stimmt das nicht, es fühlt sich nur so an. Wir arbeiten mit Fragen statt mit auswendig gelernten Texten, und wir schneiden. Niemand steht ungeschützt vor der Linse. Und wenn jemand partout nicht will, ist das auch in Ordnung: Es gibt genug Möglichkeiten, einen Betrieb ohne sprechende Menschen zu zeigen, mit Aufnahmen aus der Arbeit, Text im Bild und einem Sprecher aus dem Off.
Imagefilm drehen lassen: Was am Drehtag passiert
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Wer einen Imagefilm oder ein Imagevideo drehen lassen will, stellt sich den Tag meistens aufwendiger vor, als er ist. Wir kommen mit kleinem Team, bauen an der ersten Station auf und drehen dort, wo ohnehin gearbeitet wird. Der Betrieb läuft weiter, die Maschinen müssen nicht still stehen, und die meisten Aufnahmen entstehen nebenbei. Drei bis vier Stunden reichen für einen kompakten Film, ein voller Tag für mehrere Formate. Was wir dafür brauchen: einen Ansprechpartner, der weiß, wo was steht, und zwei, drei Leute, die bereit sind, kurz etwas zu sagen. Alles andere bringen wir mit.
Wo dein Imagefilm danach überall arbeitet
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Der häufigste Fehler nach einer Produktion: Der Film landet auf einer Unterseite, die niemand aufruft, und war es das. Dabei ist ein fertiges Imagevideo das vielseitigste Material, das ein Betrieb hat. Auf der Startseite hält es Besucher länger, im Bewerbungsprozess nimmt es Kandidaten die Unsicherheit, auf dem Messebildschirm ersetzt es das dritte Verkaufsgespräch, und als Anzeigenmaterial läuft es Bildern klar den Rang ab.
Was kostet ein Imagefilm für kleine Unternehmen?
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Viele Betriebe fragen gar nicht erst nach, weil sie einen fünfstelligen Betrag vermuten. Das gilt für aufwendige Produktionen mit mehreren Drehorten, Schauspielern und Animation, trifft auf die meisten regionalen Projekte aber nicht zu. Ein kompakter Film, an einem Vormittag gedreht und geradlinig geschnitten, liegt deutlich darunter. Was den Preis am stärksten drückt, ist gute Vorbereitung. Wenn klar ist, wer spricht, was gezeigt wird und wo gedreht wird, sind wir schneller fertig, und du zahlst weniger. Deshalb investieren wir lieber eine Stunde mehr ins Vorgespräch als einen halben Tag mehr am Set. Nach diesem Gespräch bekommst du eine feste Summe, keine Schätzung, die hinterher wächst.
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